Was willst du über den 3D-Druck wissen?
Die Wissensdatenbank ist nach der Frage geordnet, mit der du kommst: welches Material dein Teil aushält, warum sich eine Ecke vom Druckbett hebt, was den Preis nach oben treibt, wann das Paket kommt. Jede Rubrik unten führt zu den Artikeln dazu.
Am schnellsten kommst du weiter, wenn du vom Teil aus denkst und nicht von der Technik. Soll es etwas tragen, draußen liegen oder vor allem gut aussehen: das führt zu den Materialien. Passt eine Bohrung nicht, hebt sich eine Kante, ziehen Fäden zwischen zwei Türmen: das führt zu Druckqualität und Druckproblemen. Willst du wissen, was der Druck kostet und wann er ankommt: das führt zu Kosten und zu Bestellen und Liefern.
Geschrieben ist das alles aus der täglichen Arbeit, und wir drucken mit zwei Verfahren: FDM mit Filament und SLA mit Resin. Andere Verfahren erklären wir, weil sie in Vergleichen vorkommen; anbieten tun wir sie nicht. Und jede Maßangabe hier ist ein Erfahrungswert aus der Praxis, keine zugesicherte Toleranz. Lies eine Zahl deshalb als Band, nicht als Versprechen.
Wir drucken mit FDM und SLA, in PLA, PETG, ASA, ABS, PC, Resin und flexiblem TPU. Dateien nehmen wir als STL, OBJ, 3MF oder STEP. Die Lieferzeit liegt in der Regel bei 7–10 Arbeitstagen und wird bei der Bestellung bestätigt; geliefert wird nach Deutschland, Österreich, Belgien und in die Niederlande. Den Preis siehst du sofort im Drucktool, ohne Anfrage.
Wenn du nicht weißt, wo du anfangen sollst
Sechs Artikel, die die ersten Fragen abdecken: Datei, Material, Preis, Maß, Bestellung und der häufigste Druckfehler.
STL, OBJ, 3MF oder STEP: wann welches Format passt und wie du richtig exportierst.
Günstig, maßstabil und einfach zu drucken, aber empfindlich gegen Wärme. Wo die Grenze liegt.
Volumen, Material, Fülldichte, Stützen und Nachbearbeitung: die Stellen, an denen der Preis entsteht.
Womit du beim Maß rechnen kannst und wie viel Spiel eine Passung braucht.
Was beim Hochladen geprüft wird und was du dabei mitgeben solltest.
Woher der Verzug kommt, welche Materialien dazu neigen und was ihn abstellt.
Der Weg von der Datei zum Teil
Ein Auftrag läuft immer in derselben Reihenfolge ab, und zu jedem Schritt gehört eine Rubrik. Zuerst die Datei, dann Material und Verfahren, dann die Einstellungen, am Ende Produktion und Versand. Wer den Ablauf einmal kennt, findet auch die eigene Frage schneller wieder.
Die meisten Verzögerungen entstehen vor dem Druck, nicht während. Ein Modell im falschen Maßstab, eine Wand unter 0,8 mm, ein Material, das zur Belastung nicht passt: das fällt beim Prüfen auf und kostet einen Tag. Steht die Datei, entscheidet sich der Rest an zwei Stellen — am Material, wo für ein Teil im Freien eher PETG als PLA infrage kommt, und an der Schichthöhe, die Oberfläche und Druckdauer zusammen festlegt. Wie lange es danach bis zum Paket dauert, steht bei Produktion und Durchlaufzeit.
1. Datei prüfen: STL, OBJ, 3MF oder STEP, im richtigen Maßstab, als geschlossenes Volumen und mit Wänden ab etwa 0,8 mm bei FDM.
2. Material wählen: Steifigkeit, Wärme, UV und Optik gegeneinander abwägen. Die Bedingungen am Einsatzort entscheiden, nicht die Farbe.
3. Verfahren und Einstellungen: FDM für große, belastete Teile, SLA für feines Detail. Dazu Schichthöhe, Fülldichte und die Ausrichtung im Baufeld.
4. Produktion und Versand: In der Regel 7–10 Arbeitstage, bei der Bestellung bestätigt.
Material und Einstellungen: die zwei Stellschrauben
Am Ergebnis ändern zwei Entscheidungen mehr als alles andere: das Material und eine Handvoll Einstellungen. Beim Material geht es um die Bedingungen, unter denen das Teil arbeitet. PLA ist der Standard für Modelle und für alles im Innenraum. PETG verträgt Feuchtigkeit und etwas Wärme. ABS und ASA gehen in der Temperatur deutlich höher, und ASA hält zusätzlich UV-Licht stand, weshalb es für draußen die erste Wahl ist. Resin liefert das feinste Detail, ist dafür spröder.
Bei den Einstellungen tragen zwei Werte den Großteil. Die Schichthöhe bestimmt, wie sichtbar die Lagen sind und wie lange der Druck läuft. Die Fülldichte bestimmt, wie viel Material im Inneren steckt, und damit Festigkeit, Gewicht und Preis. Mehr ist dabei nicht automatisch besser: ab einem gewissen Punkt wird das Teil nur noch schwerer und teurer, ohne merklich fester zu werden. Wofür das Teil gedacht ist, sagt uns, wo dieser Punkt liegt.
Ein Stück, eine Passung oder eine Serie
Der Aufwand hängt weniger an der Stückzahl als an der Frage, wie genau etwas sitzen muss. Ein Anschauungsmodell ist schnell entschieden. Ein Teil, das in ein anderes greift, braucht Spiel schon in der Konstruktion und meist ein Probeteil vor dem Rest. Eine Kleinserie lässt sich gut drucken, solange die Stückzahl bei einigen Dutzend bis einigen Hundert Stück liegt; alles darüber klären wir in Absprache.
Soll man dem Teil den Drucker am Ende nicht ansehen, kommt die Nachbearbeitung dazu. Schleifen ist der erste Schritt und oft schon der entscheidende; Grundierung und Farbe bauen darauf auf. Beides kostet Zeit und nimmt am Maß eine Spur weg — bei einer engen Passung planst du das besser von Anfang an mit ein.
Wohin als Nächstes?
Vier Wege aus der Wissensdatenbank heraus, je nachdem, wo du gerade stehst.
Lade dein Modell hoch und sieh sofort, was der Druck kostet
Du siehst Material, Verfahren und Preis direkt im Drucktool. Verbindlich wird es erst, wenn du zustimmst.
- Preis sofort sichtbar, ohne Anfrage
- FDM oder SLA, passend zu deinem Teil
- In der Regel 7–10 Arbeitstage, bei der Bestellung bestätigt