Vorrichtungen, Ersatzteile, Prototypen und Kleinserien aus FDM und SLA. Wer eine fertige Datei hat, liest den Preis direkt im Drucktool ab und zahlt als Betrieb auf Rechnung. Geliefert wird nach Deutschland, in die Niederlande, nach Belgien und innerhalb Österreichs, in der Regel 7–10 Arbeitstage, bei der Bestellung bestätigt.
FirmensitzLinz in Österreich, Lieferung nach Deutschland
Geheimhaltungim Einzelfall besprechbar
Zwei Wege führen zum Auftrag. Liegt eine druckfertige Datei vor, geht sie ins Drucktool und der Preis erscheint auf dem Schirm — brauchbar für die interne Freigabe, ohne dass jemand auf eine Rückmeldung wartet. Steht dagegen eine Serie im Raum, ein Sonderwerkstoff, mehrere Varianten oder ein Teil, das erst konstruiert werden muss, dann ist die Anfrage der kürzere Weg. Abgerechnet wird gegenüber Betrieben auf Rechnung.
Gefertigt wird in zwei Verfahren: FDM für alles, was Kraft aufnehmen soll, SLA für feines Detail. Zur Auswahl stehen PLA, PETG, ABS, ASA, PC (Polycarbonat), Resin und flexibles Material (TPU/TPE). Dateien nehmen wir als STL, OBJ, 3MF und STEP. Für den Termin gilt: in der Regel 7–10 Arbeitstage, abhängig von Größe, Werkstoff, Geometrie, Menge und Nacharbeit — verbindlich wird er bei der Bestellung bestätigt. Was die Zeit im Einzelnen füllt, ist unter Produktion und Durchlaufzeit aufgeschlüsselt. Versendet wird nach Deutschland, in die Niederlande, nach Belgien und innerhalb Österreichs.
Ohne Datei geht es auch. Aus einer Handskizze, einem bemaßten Foto oder dem Teil selbst zeichnen wir das Modell und legen es zur Durchsicht vor, bevor die Maschine anläuft; der Ablauf steht unter 3D-Modellierung. Wer dagegen nur wissen will, ob ein Entwurf trägt, ist mit Prototyping genauer bedient.
Angaben für Einkauf und Buchhaltung
Alles, was ein Lieferantenstammblatt verlangt, steht hier beisammen. Hinter der Lieferung steht ein österreichischer Betrieb, der nach Deutschland versendet: eingetragen ist er im Firmenbuch, die Nummer trägt daher das Kürzel FN und die Steuernummer beginnt mit ATU.
Wie der Preis zustande kommt und wo eine Staffel möglich ist
Eine Preisliste gibt es nicht, das Drucktool rechnet. Nach dem Hochladen fließen Volumen, Werkstoff, Maschinenzeit und Menge in eine Zahl, mit der die Freigabe im Haus sofort weiterlaufen kann. Welche Größen dabei am stärksten durchschlagen, listen die Faktoren, die den Preis beeinflussen auf; wie sich Druck, Konstruktion und Nacharbeit zueinander verhalten, zeigen die Tarife für 3D-Druckdienstleistungen.
Ab einer gewissen Menge lässt sich über eine Staffel reden. Ein fester Prozentsatz fällt dabei nicht, denn was pro Stück hängen bleibt, entscheidet die Belegung der Platte und die Handarbeit im Anschluss. Auch der Termin einer Serie wird besprochen und nicht pauschal angesetzt. Das gilt genauso für Kleinserien: mit Datei und Menge im Anhang kommt ein Preis zurück, keine Spanne.
01
Betriebsmittel für die eigene Fertigung
Der schnellste Rückfluss liegt hier. Solche Teile bleiben klein, tragen wenig Last und nehmen Handgriffe ab, die heute jeden Tag Minuten fressen. Läuft der Prozess künftig anders, wird das Modell angepasst und die nächste Fassung gedruckt.
Bohr- und FräslehrenMontage- und PositionierhilfenEinsätze für TransportkistenSchutzkappen und BlendenAufnahmen für die Messvorrichtung
02
Ersatz für Teile, die es nicht mehr gibt
Eine Maschine muss nicht stillstehen, weil ein Kunststoffteil ausgelaufen ist. Grundlage ist eine Zeichnung, eine STEP-Datei oder das zerbrochene Original.
Blenden und KabelführungenDrehknöpfe, Hebel, GriffeKonsolen und HalterNachbau nach vorhandenem MusterBauteile aus abgekündigten Baureihen
03
Kleinserien und Teile für das Endprodukt
Einige Dutzend bis einige Hundert Stück, in Absprache. Jenseits dieser Menge rechnet sich meist der Spritzguss, und das hörst du lieber vor dem Auftrag als danach.
Gehäuse in kleiner StückzahlDistanzstücke und MontageteileZubehör für eigene GeräteAustauschteile auf Vorrat
04
Entwürfe prüfen, bevor Werkzeug entsteht
Ob etwas passt, gut in der Hand liegt und das Maß hält, steht nicht in der Zeichnung. Ein gedrucktes Muster klärt das an einem Vormittag; die Einzelheiten stehen auf der Prototyping-Seite.
PassmusterHandhabungsmusterVarianten für die EntwurfsrundeGehäusemuster für den Messeauftritt
Wo sich der Einstieg am schnellsten bezahlt
Wer den Nutzen erst abschätzen will, beginnt bei Lehren und Vorrichtungen. Eine Bohrlehre oder ein Anschlag bleibt klein, sieht kaum Last und muss kein enges Maß über eine weite Fläche halten. Gewonnen wird an Rüst- und Montagezeit und an Teilen, die sonst schief angesetzt werden. Welche Bauteile dafür taugen, ist bei den Produktionsteilen beschrieben.
Dazu kommt die Freiheit, weiter daran zu arbeiten. Eine zusätzliche Variante bedeutet eine Änderung im Modell und einen neuen Druck, während gefräste Lehren bei jeder Änderung erneut Rüstzeit kosten. Läuft dieselbe Vorrichtung öfter durch, lohnt es sich, sie vorab für die Fertigung zu optimieren: plane Auflagefläche, wenig Stützen, einheitliche Wandstärken.
Wärme und Dauerlast setzen die Grenze. Steht ein Hilfsmittel ständig unter Spannung, wird es heiß oder kommt es mit Lösemitteln in Berührung, reicht PLA nicht. Nenn die Beanspruchung, dann fällt die Empfehlung passend aus. Teile mit Sicherheitsfunktion übernehmen wir nicht, auch dann nicht, wenn sie nur als Hilfsmittel gedacht sind.
Wenn der Hersteller die Baureihe eingestellt hat
Steht ein Teil nicht mehr im Katalog, ist der Druck häufig der kürzeste Weg zur laufenden Maschine — ein Tag Ausfall schlägt in der Regel höher zu Buche als das Bauteil selbst. Gearbeitet wird mit dem, was vorliegt: eine Zeichnung, ein STEP-Modell oder der Bruch.
Vom vorhandenen Bauteil nimmt 3D-Scannen eine digitale Kopie ab, und Reverse Engineering macht daraus ein aufgeräumtes Modell, in dem sich Maße ändern lassen. Der zweite Schritt entscheidet: ein Scan liefert eine rohe Hülle, keine Konstruktion, in der ein Loch verschoben oder eine Wand verstärkt werden kann.
Bei der Belastung hilft nur Offenheit. Blenden, Führungen und Bedienteile ersetzen wir bedenkenlos. Ein Zahnrad im Kraftfluss, ein druckbeaufschlagtes Teil oder etwas mit Sicherheitsfunktion kommt dagegen nicht aus unserem Drucker. Ebenso außen vor bleiben Lebensmittelkontakt, Medizintechnik und Luftfahrt. Im Zweifel leg den Fall vor.
Selbst drucken passt, wenn …
regelmäßig kleine, unkritische Teile gebraucht werden
die Maschine nahezu täglich läuft, denn Stillstand bringt nichts ein
im Haus jemand slicen, einrichten und warten kann
PLA und PETG für den Zweck ausreichen
kurze Runden zählen: vormittags zeichnen, nachmittags in der Hand halten
Auslagern passt, wenn …
der Bedarf in Schüben kommt: vier Wochen nichts, dann dreißig Stück
anspruchsvolle Werkstoffe wie PC oder ASA nötig sind
Wartung, Trockenlagerung und Fehldrucke niemand betreuen kann
die Feinheit von SLA gefordert ist, die FDM nicht liefert
der Bedarf schwankt und kein Maschinenpark mitwachsen soll
eine Rechnung besser in die Planung passt als Anschaffung samt Materiallager
01
Datei oder Vorlage übergeben
STL, OBJ, 3MF oder STEP genügen. Liegt nur eine Skizze oder das Bauteil selbst vor, konstruieren wir und zeigen das Ergebnis zuerst.
02
Durchsicht vor der Produktion
Wandstärken, Bohrungen, Überhänge und Maßstab kommen auf den Tisch. Fällt etwas auf, das im Druck schiefgeht, hörst du davon vorher.
03
Verfahren und Werkstoff festlegen
FDM oder SLA, dazu das passende Material. Soll ein Maß sitzen oder geht das Teil ins Freie, wird das vorab abgestimmt.
04
Fertigung
Der Auftrag geht in die Planung. Kalkulier in der Regel 7–10 Arbeitstage, abhängig von Größe, Werkstoff, Menge und Belegung. Bei Serien wird der Termin besprochen.
05
Nacharbeit nach Bedarf
Stützen abnehmen ist inbegriffen. Schleifen, Kleben und Lackieren übernehmen wir auf Wunsch, und diese Schritte gehen in den Termin ein.
06
Zustellung und Abrechnung
Der Versand geht nach Deutschland, in die Niederlande, nach Belgien und innerhalb Österreichs. Die Rechnung folgt und ist nach Erhalt fällig.
Welcher Werkstoff zu welcher Beanspruchung gehört
Entscheidend sind Last und Umgebung, nicht der Preis pro Teil. Für den Großteil der Werkstattarbeit trifft PETG es am besten: zäh, gegen viele Chemikalien unempfindlich und ohne Zicken im Druck. Für Bauteile, die im Freien bleiben, nimmt ASA den Platz ein, weil es weder ausbleicht noch versprödet.
Die Angaben unten stammen als Erfahrungswerte aus Herstellerdatenblättern und sind keine Zusage von uns; Lagenrichtung, Wandstärke und Füllgrad wirken genauso mit. Welche Maße FDM und SLA praktisch erreichen, steht unter Maßgenauigkeit und Toleranzen. Faserverstärkte Filamente und Metall gehören nicht zu unserem Angebot.
PETG: Zäh, gegen viele Chemikalien unempfindlich, weich ab etwa 75 °C (Tg rund 75 °C). Die naheliegende Wahl für Werkstattteile.
ABS: Schlagfest und wärmefester als PETG, Tg rund 105 °C. Schwindet im Druck, weshalb große Flächen Aufmerksamkeit verlangen.
ASA: Bleibt unter Sonne und Wetter stabil, Tg rund 100 °C. Für alles, was dauerhaft draußen montiert wird.
PC (Polycarbonat): Der steifste und wärmefesteste Werkstoff im Programm, HDT rund 142 °C. Verlangt trockenes Filament und mehr Sorgfalt im Druck.
PLA: Steif und maßtreu, gibt aber ab rund 55–60 °C nach. Passend für Lehren und Anschauungsmodelle, nicht für tragende Teile.
Resin (SLA): Feines Detail, glatte Fläche. Spröder als die Filamente darüber, HDT 58–73 °C, und nicht UV-stabil.
Flexibel (TPU/TPE): Gummiartig und abriebfest. Für Griffe, Puffer und Dichtungen, die nachgeben sollen.
Wo unsere Zusagen enden
Feste Werkstoffe und feste Einstellungen sorgen dafür, dass eine Nachbestellung der ersten Lieferung entspricht. Nicht im Umfang enthalten sind eine ISO-Zertifizierung, Prüfprotokolle, Messberichte und zugesicherte Toleranzen. Als Erfahrungswert liegt FDM in der Praxis grob bei ± 0,3–0,5 mm, je nach Geometrie und Werkstoff; SLA fällt feiner aus. Hängt an einem Maß etwas, dann nenn es in der Anfrage: Ausrichtung und Einstellungen richten sich danach, und bei einer knappen Passung läuft zuerst ein Probeteil. Hinter der Lieferung steht ein kleiner Betrieb und keine Druckfarm — einen Auftrag gegen Aufpreis vorzuziehen ist nicht möglich, und ein Datum sagen wir nicht fest zu.
Mit einer druckfertigen Datei steht der Preis in wenigen Augenblicken im Drucktool. Bei einer Serie, einem Sonderwerkstoff oder einem Teil, das erst konstruiert werden muss, geht es schneller über die Anfrage.