Online 3D Drucken
  • Startseite
  • Kontakt
  • Bestanden Uploaden
  1. Home
  2. Wissensdatenbank
  3. Druckeinstellungen
  4. Fülldichte (Infill)

3D-Druck in deiner Region

  • 3D-Druck in den Niederlanden
  • 3D-Druck in Belgien
  • 3D-Druck in Frankreich
Footer Background

Schnell und sorgenfrei.

Starten Sie jetzt Ihr Projekt.

Laden Sie Ihre Datei hoch und erhalten Sie sofort einen Preis. Kein 3D-Modell? Lassen Sie es von uns entwerfen. Wir kümmern uns um alles von der Idee bis zur Lieferung.

Vraag Ontwerp AanUpload & Bereken Prijs
Starten Sie jetzt Ihr Projekt.
Starten Sie jetzt Ihr Projekt.
Starten Sie jetzt Ihr Projekt.
Online 3D Drucken
Handelskammernummer
94230129
Umsatzsteuer-Identifikationsnummer
NL005073927B02
E-Mail
info@online-3d-printen.de

Unternehmen

  • Startseite
  • Kontakt

Dienstleistungen

  • 3D-Druck-Service

Wissensdatenbank

  • Materialien
  • Drucktechniken
  • Nachbearbeitung
  • Anwendungen
  • Weitere
CardPay with KlarnaBank transferPayPalPay By BankepsSatispay

© Copyright - 2026 Online 3D Drucken
Allgemeine GeschäftsbedingungenDatenschutzrichtlinie

Fülldichte (Infill)

Im Gegensatz zu traditionellen Fertigungsmethoden wie dem Spritzguss, bei denen Bauteile oft massiv sind, sind 3D-gedruckte Objekte fast nie vollständig gefüllt. FDM-Drucker bauen ein Modell mit einer harten Außenseite (den Wänden oder „Shells“) und einer inneren Struktur auf, die größtenteils aus Luft besteht. Diese Struktur nennen wir Infill.

Die Wahl der richtigen Fülldichte ist eine der wichtigsten Entscheidungen in deiner Slicer-Software. Sie beeinflusst nicht nur, wie stabil dein Bauteil wird, sondern hat auch enorme Auswirkungen darauf, wie lange der Druck dauert und wie viel Material du verbrauchst. Eine falsche Wahl kann zu einem zerbrechlichen Modell oder zu einem Druck führen, der unnötig viele Stunden länger dauert.

Was ist Infill genau?

Infill ist die innere Stützstruktur deines 3D-Drucks. Du kannst sie dir als das Skelett des Objekts vorstellen. Ohne Infill könnte der Drucker die Oberseite deines Modells (die „Top Layers“) nicht drucken, weil er dann Kunststoff in die Luft extrudieren würde, der nach unten absackt. Das Infill sorgt für eine Plattform, auf der diese Deckschicht aufliegen kann.

Der Prozentsatz (von 0 % bis 100 %) gibt an, wie viel des Innenraums mit Kunststoff gefüllt ist. 0 % ist komplett hohl, 100 % ist massiver Kunststoff. Allerdings ist die Beziehung zwischen Prozentsatz und Festigkeit nicht linear. Ein Druck mit 50 % Infill ist nicht doppelt so stark wie ein Druck mit 25 % Infill, aber es dauert doppelt so lange, das Innere zu drucken.

Richtwerte für Prozentsätze

Welchen Prozentsatz solltest du wählen? Das hängt vollständig vom Einsatzzweck deines Objekts ab:

  • 0% - 15% (Optisch / Dekorativ): Verwende das für Figuren, Modelle oder Prototypen, die nicht angefasst werden. Solange der Drucker die „Überbrückung“ (Bridging) an der Oberseite bewältigen kann, ist das die schnellste Option. Für die meisten „Display-Modelle“ reichen 5–10 % oft schon aus, um die Form zu erhalten.
  • 15% - 30% (Standard): Das ist der Industriestandard für die meisten Drucke. Ein Wert von 20 % bietet eine ausgezeichnete Balance zwischen Stabilität und Druckzeit. Das Bauteil fühlt sich solide an, kann normal in die Hand genommen und verwendet werden, und die Deckschicht wird schön gleichmäßig gestützt.
  • 30% - 60% (Funktional / Belastet): Für Teile, die mechanisch belastet werden, wie Halterungen, Haken oder Werkzeughalter. Hier merkst du wirklich, dass das Teil schwerer und steifer wird.
  • 60% - 100% (Stark belastet): Das wird nur selten empfohlen. Oberhalb von 50–60 % bringt zusätzliches Material kaum noch mehr Festigkeit (abnehmender Nutzen, „diminishing returns“). Möchtest du ein stärkeres Teil? Erhöhe dann lieber die Anzahl der Außenwände (Perimeter), statt das Infill auf 100 % hochzuschrauben. Wände tragen nämlich viel mehr zur Steifigkeit bei als die Füllung.

Infill-Muster: Mehr als nur Ästhetik

Neben dem Prozentsatz ist die Form der Struktur (das Muster) entscheidend. Verschiedene Muster haben unterschiedliche mechanische Eigenschaften.

  • Grid / Lines / Rectilinear: Das Standardraster. Es druckt am schnellsten, hat aber einen Nachteil: Es ist anisotrop. Es ist in die eine Richtung stark, in die andere jedoch schwächer. Außerdem kreuzt die Düse in jeder Schicht dieselben Linien, was bei hohen Geschwindigkeiten zu Vibrationen oder Materialanhäufungen führen kann.
  • Gyroid: Der Favorit von Experten. Dieses wellenförmige Muster ist isotrop (in alle Richtungen gleich stark). Weil sich die Linien in derselben Schicht nie kreuzen, druckt es leiser und schneller. Außerdem ist es ideal für flüssigkeitsdichte Anwendungen, wenn du Harz oder Epoxid in deinen Druck gießen möchtest, weil die Flüssigkeit durch den gesamten Druck fließen kann.
  • Honeycomb (Wabenstruktur): Ästhetisch schön und mechanisch stark, aber langsam zu drucken. Der Drucker muss viele abrupte Richtungswechsel machen, was die Druckzeit deutlich verlängert.
  • Lightning: Ein cleveres, modernes Muster, das speziell entwickelt wurde, um Material zu sparen. Es baut innen eine Baumstruktur auf, die nur in der Nähe der Deckschicht dichter wird. Die Unterseite bleibt fast hohl. Perfekt für visuelle Modelle wie Büsten oder Helme.

Der Mythos von 100 % Infill

Viele Anfänger stellen das Infill auf 100 %, wenn sie ein Teil „unzerbrechlich“ machen wollen. Das ist oft ein Irrtum. Ein massiver Kunststoffblock leidet stark unter inneren Spannungen und Schrumpfung beim Abkühlen, was zu Verzug (Warping) oder Rissen führen kann. Außerdem kostet es enorm viel Zeit und Filament.

Eine klügere Alternative ist, den „Wall Count“ (Anzahl der Außenwände) zu erhöhen. Ein Druck mit 40 % Infill und 4 dicken Außenwänden ist oft stärker und schneller fertig als ein Druck mit 100 % Infill und 2 dünnen Wänden. Die Stärke eines Rohrs kommt schließlich von außen, nicht von der Füllung.

DisclaimerDe informatie in dit artikel is bedoeld voor algemene informatiedoeleinden. Gebruik van deze informatie is geheel op eigen risico.
other_articles
  • Schichthöhe
  • Druckgeschwindigkeit
  • Temperatureinstellungen
  • Supports
  • Druckbett-Haftung
  • Brim, Raft und Skirt